Auch gebacken: Hokkaido-Milchbrot

Ha! nun hab ichs auch gebacken!

hokkaido-brot.jpg

Dieses ominöse Hokkaido-Milchbrot, das ich schon des öfteren in den Blogs bewundern durfte.
Hier, hier, hier, hier und hier hab ich schon davon gelesen und musste es unbedingt probieren.

Das Brot ist auch bei unserer gestrigen “eine Küche. zwei Freuen. viel Brot.”-Session im Hause Q. entstanden.

Natürlich haben wir uns mal wieder nicht vollkommen an die Vorlage gehalten, sondern mussten ein paar Änderungen vornehmen. :blush:

Daher werd ich hier nochmal auflisten wo wir abgewichen sind aus der Anleitung, den Rest kann man ja gut aus dem Original entnehmen. :;):

Original:
540 Gramm Weizenmehl Type 550
60 Gramm Weizenmehl Type 405
Wir:
600 Gramm Dinkelweissmehl

Original:
80 Gramm Zucker
Wir:
40 Gramm Zucker

Original:
150 Gramm Schlagsahne
Wir:
150 Gramm Rama Cremefine

Wir haben den Teig beim ersten Mal 2 1/2 – 3 Stunden gehen lassen.

Dann geviertelt und die Einzelteile dann 20 minuten gehen lassen.

Danach nach Vorgabe ausgewallt und aufgerollt, in die Form geschichtet und nochmals 3 Stunden aufgehen lassen.

Dann allerdings ohne bepinseln (ham wir uns nicht getraut weil wir Angst hatten der schön aufgegangene Teig fällt zusammen, wenn wir ihn berühren… ) bei 175°C 35 Minuten gebacken (Original 40 Minuten) aus der Form genommen und danach im warmen Ofen auskühlen lassen.

Hier die Fotos der einzelnen Schritte und des Endergebnises (auf die Bilder klicken für grössere Ansicht):

Hokkaido-Milchbrot
Nach dem Kneten des Teiges

Hokkaido-Milchbrot Hokkaido-Milchbrot
Nach dem ersten Mal gehen

Hokkaido-Milchbrot
Nach dem zweiten Mal aufgehen. Vor dem Backen.

Hokkaido-Milchbrot
Nach den Backen.

Hokkaido-Milchbrot Hokkaido-Milchbrot
Angeschnitten. …da war es leider noch etwas warm, aber wir wollten es ja verkosten…

Fazit:

Mir hat es sehr gut geschmeckt und es ist definitiv ein sehr gutes Frühstücksbrot.
Die Idee von Zorra mit dem eingewickelten Nutella ist fürs nächste Mal ganz sicher etwas das ich nachmachen möchte.

Wir haben den Zuckeranteil reduziert, weil wirs beide nicht so süss mögen, haben aber festgestellt, dass wenn man es mit Butter und/oder Marmelade geniesst passt die Süsse. Aber wenn ich es ohne alles essen möchte könnte es etwas mehr Süsse vertragen.

Von der Krumme und Beschaffenheit her kommt es dem von uns so heiss geliebten irischen Toastbrot sehr nahe.
Was ich daher definitiv auch nochmal versuchen möchte ist den Zucker noch weiter zu reduzieren und sehen ob ich an das Toastbrot geschmacklich noch näher rankomme.

Ich habs heute zum Frühstück gegessen und auch heute abend hat es noch sehr gut geschmeckt.

Hokkaido-Milchbrot

Ich bin mir aber sicher auch Mrs Q. hat noch einige Ideen fürs nächste Mal :smile:

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